Lach- und Sachgeschichten – Bei der BHC werden Gummi und Metall miteinander verheiratet

von Thomas Wilbert

„Was genau soll das mit meinem Leben zu tun haben?“ - Dies ist eine der klassischen Fragen, die Schüler gerne stellen. Nachdem sich der Q2 Grundkurs Chemie über längere Zeit im Unterricht mit den Eigenschaften, der Herstellung und der Verarbeitung von Kunststoffen beschäftigt hat, konnte er genau dieser Frage mit einem Blick hinter die Kulissen bei der BHC Gummi-Metall GmbH nachgehen.

Am letzten Donnerstag unternahmen die 21 Schüler des Chemie Grundkurses der Q2 eine Exkursion nach Meckenheim. Ziel war die BHC Gummi-Metall GmbH. Die Firma stellt u.a. Gummi-Metall-Komponente für Nutz, Agrar- und Schienenfahrzeuge her. Nach einer kurzen Präsentation über die Strukturen und möglichen Arbeitsfelder der Firma erhielten die Schüler tiefere Einblicke in die Welt des Kautschuks. Dabei wurden Fragen wie

  • Was ist der Unterschied zwischen natürlichem und synthetischem Kautschuk?
  • Welche Faktoren müssen bei dem Vulkanisationsprozess berücksichtigt werden?
  • Warum springt der eine Gummiball höher als der andere?

eindrucksvoll (u.a. geruchsintensiv) beantwortet. Auch die Diskussion des Nachhaltigkeitsaspektes kam dank einer regen Schülerbeteiligung nicht zu kurz. Mit dem erweiterten Grundlagenwissen im Gepäck ging es dann in die Produktionshallen. Ganz wie bei der „Sendung mit der Maus“ erhielt der Kurs Einblick in alle Produktionsetappen (Qualitätsanalyse, Metallaufbereitung, Vulkanisierungsanlagen und Montagemaschinen), die z.B. für die Herstellung eines „BHC-Lenkerlager“ nötig sind.

„Es ist interessant zu sehen, wie viele Arbeitsschritte hinter so einem kleinen, eher unscheinbaren Teil stecken.“ Die Schüler wie auch die Verantwortlichen hatten sichtlich Spaß an dieser Exkursion. Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein… (Hannah Konotopez)

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